Ausgangsmaterial dieser künstlerischen Arbeit ist ein rund 7.000 Dias umfassender Nachlass eines zwischen 1928 und 1990 aktiven Amateurfotografen aus Kärnten.
In der Buchform werden 52 Portraits einer Frau aneinandergereiht. Sie erzählen die Geschichte einer fiktiven Reise von den alpinen Bergwelten bis hin zum Meer.
Bei der gezeigten Person handelt es sich um Anni, die Frau des Fotografen, welcher selbst stets unsichtbar bleibt. Während sie auf den ursprünglichen Aufnahmen noch als requisitenhafter Beweis für gemeinsame Aufenthalte an bestimmten Orten interpretiert werden kann, fungiert sie nun durch gezielte Bildauswahl, -anordnung und -beschneidung als unangefochtener Mittelpunkt einer Welt, die sich scheinbar ausschließlich um sie dreht.



